Die Stadt gehört uns allen. Das umfasst auch das Recht, mobil zu sein.

Ein künstlerisches Plädoyer für ein Umdenken, wie wir unsere Stadt sowie unsere Gesellschaft gestalten möchten, um allen die Teilhabe an einem guten Leben zu ermöglichen.

Im Alter von 60 Jahren war Brigitte Fritz wegen einer rheumatoiden Arthritis sehr bewegungseingeschränkt und konnte kaum noch hundert Schritte gehen. Es folgten über die Jahre immer wieder Operationen – schließlich mussten künstliche Gelenke implantiert werden. War sie dadurch nicht mehr mobil? Saß sie nur noch hilflos zu Hause? Waren Reisen und Unterwegssein unmöglich? Kurz gefasst: Nein. Hier erzählt sie, wie sie sich mobil gehalten hat und diese Erfahrung ihren Blick auf Städtebauentwicklung beeinflusst hat.